Hexenschuss – was tun, wenn nichts mehr geht?
Der Moment, in dem es im unteren Rücken plötzlich „einschießt“, ist schwer zu beschreiben.
Bei mir war es eine kurze, falsche Bewegung – und von einer Sekunde auf die andere ging nichts mehr.
Stehen, Sitzen, Umdrehen im Bett: Alles wurde zur Herausforderung.
Was den Hexenschuss für mich fast schlimmer gemacht hat als den Schmerz selbst, war die Angst.
Die Angst, mich zu bewegen.
Die Angst, etwas kaputt zu machen.
Die Angst, dass das jetzt für immer so bleibt.
Heute weiß ich: Diese Angst ist verständlich – aber sie ist kein guter Ratgeber.
Ein Hexenschuss fühlt sich bedrohlich an, ist in den allermeisten Fällen aber kein Zeichen dafür, dass der Rücken „kaputt“ ist.
In diesem Artikel teile ich meine ganz persönliche Erfahrung:
Was mir in der akuten Phase geholfen hat, wie ich Schritt für Schritt wieder Vertrauen in Bewegung aufgebaut habe und welche Dinge mir dabei wirklich Unterstützung gegeben haben.
Artikelübersicht
Soforthilfe bei akutem Hexenschuss – was mir geholfen hat
Nach der Akutphase: Bewegung statt Angst
Das unterschätzte Problem: Angst vor dem nächsten Hexenschuss

Hinweis: Einige Links in diesem Artikel sind Affiliate-Links, ich erhalte eine Provision, wenn du darüber einkaufst – für dich entstehen keine Mehrkosten.
Was ist ein Hexenschuss wirklich?
Ein Hexenschuss (Lumbago) ist keine strukturelle Schädigung der Wirbelsäule, sondern meist eine plötzliche Schutzreaktion der Muskulatur. Die Muskeln im unteren Rücken verkrampfen reflexartig – oft ausgelöst durch:
- falsches Heben
- langes Sitzen
- Stress
- fehlende Rumpfstabilität
- einfach gesagt: Pech!
Das Gefühl dabei ist brutal. Aber die wichtige Wahrheit lautet:
Dein Rücken ist nicht kaputt. Er schützt sich.
Die konkreten Hilfsmittel, die ich dafür genutzt habe,
findest du gesammelt in der Produktempfehlungs-Box am Ende des Artikels.